Der Präventionspool Bayern befindet sich noch im Aufbau!
Im Zeitraum der U3 und U4 erfolgt ein digitales Screening auf postpartale Depressionen (EPDS), psychosoziale Belastungen (KID-PROTEKT) und zu Auffälligkeiten in der emotionalen Beziehung zum Kind (PBQ) mit der PraxisApp “Meine pädiatrische Praxis” des “Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen e. V.”. Im Falle von Auffälligkeiten erfolgt eine Motivation durch die Kinderarztpraxis, Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Hierbei werden die Eltern bei einem EPDS-Wert zwischen 9-12 motiviert, die Angebote der Frühen Hilfen bzw. bei einem EPDS-Wert über 12 psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfe zu nutzen.
Website des Angebots
Früherkennung von Depressionen, Angststörungen und psychosozialen Belastungen sowie Auffälligkeiten in der emotionalen Beziehung der Eltern zum Kind in den ersten 3 Monaten nach der Geburt
Vermeidung von Chronifizierung einer nicht erkannten peripartalen Depression und der kurz-, mittel-, und langfristigen Folgen für das Kind/die Kinder
Förderung einer gesunden Eltern-Kind-Beziehung durch Stärkung der Elternrolle
Förderung der psychischen Gesundheit von Eltern und Kindern
Stärkung der Resilienz durch Förderung einer sicheren Bindung der Kinder
Förderung des Kinderschutzes
ca. 3 bis 4 Wochen vor U3: Einladung der Eltern über die PraxisApp “Meine pädiatrische Praxis”, die relevanten Fragebögen (EPDS, KID-PROTEKT und PBQ) digital auszufüllen und an die behandelnde Praxis zu senden
digitale Information der Eltern über die erreichten Punktwerte und eine Weiterleitung auf die UPlusE-Hilfsangeboteseite, auf der es generelle Informationen zu den regionalen Hilfsangeboten gibt
Einbezug der Eltern-Antworten in das Gespräch zur U3 oder U4 durch den behandelnden Arzt/die Ärztin
Reminder zum digitalen Screening-Angebot an die Eltern an Tag 50 bzw. Tag 100 nach der Geburt
Das Angebot geht auf die Studie des G-BA-Innovationsfonds UPlusE zurück. Im Rahmen der Intervention vom 01.02.2024 (erste Patientin) bis 31.05.2026 (Abschluss Follow up zu U6) wurde das Screening über 13.000 eingeschriebenen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt. Erste Hinweise zeigen: UPlusE wirkt!
Halbierung der weiterhin hoch belasteten Eltern im Follow up im Vergleich zur Kontrollgruppe (16 % Interventionsgruppe vs. 35 % Kontrollgruppe) durch Screening und Weiterleitung
Bestätigung des Zusammenhangs von peripartaler Depression und Bindungsproblemen zum Kind (Anteil der Mütter mit auffälliger Eltern-Kind-Bindung bei bestehender Depression UND psychosozialen Belastungen bei 25,9 %, Anteil der Väter mit peripartaler Depression UND psychosozialer Belastung bei 39,8 %)
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Der BKK Landesverband Bayern ist die Dachorganisation für alle Betriebskrankenkassen, die ihren Hauptsitz in Bayern haben. Darüber hinaus machen wir uns auch für die bundesweit ansässigen Betriebskrankenkassen und ihre Versicherten in Bayern stark. Als Körperschaft öffentlichen Rechts ist es das Kerngeschäft des BKK Landesverbandes Bayern, die Interessen der Betriebskrankenkassen gegenüber Politik, Vertragspartnern, Öffentlichkeit und anderen Kassenarten zu vertreten. Wir unterstützen unsere Mitgliedskassen durch umfassende Informationen, individuelle Beratung.
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Letzte Aktualisierung: 24.06.2026
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