Der kommunale Partnerprozess „Gesundheit für alle" in Bayern

Beratung und Begleitung von Kommunen im Rahmen des kommunalen Partnerprozesses "Gesundheit für alle“ und Bündelung bzw. Abstimmung vielfältiger Unterstützungsangebote für Menschen in schwieriger sozialer Lage.

Der kommunale Partnerprozess „Gesundheit für alle“ unterstützt und begleitet Kommunen im Auf- und Ausbau von integrierten kommunalen Strategien, sogenannten „Präventionsketten“. Präventionsketten bilden ein Netzwerk innerhalb einer Kommune zur Erarbeitung eines Handlungskonzepts, welches Prävention und Gesundheitsförderung über alle Altersgruppen und Lebensphasen hinweg aufeinander abstimmt.

Innerhalb des kommunalen Partnerprozesses steht der Austausch und das gemeinsame Lernen im Fokus: Welche kommunalen Ansätze zur Förderung der Gesundheit von Menschen in schwieriger sozialer Lage haben sich bewährt? Und: Wie lassen sich die vielfältigen Erfahrungen weitergeben?

Website des Angebots

  • Anbieter: Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern (KGC)
  • Ort: Bundesweit
  • Laufzeit: Ab 01.01.2011
  • Thema: Gesundheitskompetenz verbessern
    Psychische Gesundheit stärken
    Bewegung fördern
    Gesund ernähren
    Stress reduzieren
    Sucht vorbeugen
    Gesundheit im Klimawandel schützen
    Exzessive Mediennutzung begegnen
    Schäden von Glücksspiel reduzieren
    Tabakkonsum reduzieren
    Alkoholkonsum in verantwortungsvollen Grenzen halten
    Für Risiken von Cannabis sensibilisieren
    Essstörungen
    Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Lebenswelt: Kommunales Setting
    Sonstiges: Landkreise und Gesundheitsregionenplus
  • Altersgruppe: Junge Erwachsene (18-29 Jahre)
    Erwachsene (30-64 Jahre)
    Säuglinge (bis unter 1 Jahr)
    Kleinkinder (1-3 Jahre)
    Kinder (4-12 Jahre)
    Jugendliche (13-17 Jahre)
    Ältere (ab 65 Jahre)
    Hochbetagte (ab 80 Jahre)
  • Form: Digitales Angebot
    Präsenzangebot
    Informationsmaterial (print, online)

  • Beratung und Begleitung der beteiligten Kommunen

  • Unterstützung beim Auf-und Ausbau kommunaler Strategien

  • Fortbildung und Qualifizierung von Fachkräften im Rahmen von Veranstaltungen, Good Practice Lernwerkstätten und vielseitigen Workshopformaten

  • Vernetzung und Wissenstransfer

  • Förderung des Austausches der Partnerkommunen

  • Bekanntmachung von Good Practice-Beispielen

Der kommunale Partnerprozess „Gesundheit für alle" wird getragen von den Partner/-innen BIÖG, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag und dem Gesunde Städte Netzwerk. Zentrale Anlaufstellen in den Bundesländern sind die Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KCG).

Der Partnerprozess wird durch die KGC in den Bundesländern koordiniert und begleitet. Sie beraten Kommunen, unterstützen auf der Landesebene die Vernetzung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und tragen zur Weiterentwicklung der Praxis bei. Der Partnerprozess ist ein stetig wachsendes Netzwerk, das inzwischen bereits mehr als 70 offizielle Partnerkommunen verzeichnen kann. Darüber hinaus beteiligen sich weitere Kommunen an dem Online-Austausch. In Bayern sind derzeit 21 Kommunen beteiligt.

Der Partnerprozess ist als eine Art gemeinsamen Lernens zu verstehen und bietet Kommunen und weiteren Akteuren die Möglichkeit, sich über Strategien zur Umsetzung gesundheitsförderlicher Strukturen auszutauschen.

Weitere Partnerkommunen sind herzlich willkommen: Gerne unterstützen wir Städte und Gemeinden, Landkreise und Gesundheitsregionen, die sich beteiligen möchten! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und besprechen mit Ihnen Ihre Schwerpunktthemen bzw. Zielsetzungen im Rahmen des Partnerprozesses.

Weiterführende Informationen über den Partnerprozess finden Sie auf der Homepage des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit unter

www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/partnerprozess

  • Ansatz: Verhaltens- und Verhältnisprävention
  • Qualitätskriterien: Erkenntnisse aus der Gesundheitsberichterstattung
    Bedarfsermittlung
    Partizipation (Beteiligung, Mitbestimmung, Teilhabe)
    Qualitätssicherung/-management
    Niedrigschwellige Arbeitsweise (Barrierearmut, Inklusion, gleichberechtigte Teilhabe)
    Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Evaluation: Interne Prozessevaluation
    Interne Ergebnisevaluation

Anbieter

Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern (KGC)
Geisenhausener Straße 18
81379 München

Iris Grimm
E-Mail-Adresse: iris.grimm@lgl.bayern.de

Die KGC Bayern ist eine Beratungs- und Vernetzungsstelle die sich dafür einsetzt, die Gesundheit von Menschen in schwierigen Lebenslagen zu fördern und einen Beitrag zur gesundheitlichen Chancengleichheit in verschiedenen Lebenswelten zu leisten. Die KGC ist seit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes 2015 in 2 Aufgabenbereiche (AB) unterteilt, AB 1 und die Geschäftsstelle sind an der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e. V. (LZG) verortet, AB 2 ist am Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) angesiedelt.

https://www.lzg-bayern.de/kgc; https://www.zpg-bayern.de/gesundheitliche-chancengleichheit.html

Letzte Aktualisierung: 25.06.2026

Für Sie erreichbar

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