Der Präventionspool Bayern befindet sich noch im Aufbau!
Der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht ist eine groß angelegte, jährliche Aufklärungskampagne. Er wird maßgeblich von den Landeskoordinierungsstellen für Glücksspielsucht der 16 Bundesländer initiiert – und zwar immer am letzten Mittwoch im September. An diesem Tag bündeln regionale Suchtberatungsstellen und auch Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland ihre Kräfte. Das gemeinsame Vorhaben ist es, in der breiten Öffentlichkeit ein starkes Bewusstsein für die Gefahren von Glücksspielen und Sportwetten zu schaffen und auf das Netz an regionalen Hilfsangeboten aufmerksam zu machen.
Website des Angebots
Da der Aktionstag dezentral organisiert ist, gibt es kein einheitliches, starres Protokoll. Vielmehr setzen die Akteurinnen und Akteure auf einen bunten Mix, um die Menschen bestmöglich zu erreichen – von gezielten Medienkampagnen bis hin zu lokalen Initiativen der Suchtberatungsstellen, sei es in Großstädten oder eben auch direkt vor Ort in einer Kleinstadt und der umliegenden Region.
Aufklärung über Suchtmechanismen: Wie genau funktionieren Spielhallen, Online-Casinos, Sportwetten oder glücksspielähnliche Elemente in Videospielen? Was ist Glücksspielsucht und wie erkennt man, ob man süchtig ist?
Risikoeinschätzung: Wo verläuft die schmale Grenze zwischen harmlosem Zeitvertreib, riskantem Spielverhalten und einer manifesten Sucht?
Lösungswege: Aufzeigen von ganz konkreten Auswegen und die Vorstellung von Selbsthilfe- sowie professionellen Beratungsangeboten.
Die Akteurinnen und Akteure setzen auf eine Mischung aus direkter Ansprache vor Ort und/oder medialer Präsenz:
Niedrigschwellige Informationsvermittlung: Infostände in Fußgängerzonen, Einkaufszentren oder bei Sportveranstaltungen. Andere Aktionen wie Riesenplanen, Riesenzeitungen, Demokratie-Säulen, es gibt sehr viele mögliche Aktionen, die jährlich wechseln können.
Interaktive Aktionen: Passantinnen und Passanten schauen nicht nur, sie werden in das Geschehen eingebunden, zum Beispiel bei Bodenplanen oder Demokratie-Säulen.
Die Vorbereitungsphase: In den Monaten vor dem Stichtag planen die Einrichtungen ihre individuellen Aktionen. Parallel dazu startet die Werbung auf Social Media und in der Presse. In Bayern gibt es meist auch eine zentral durch die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern geplante Aktion, die in der Regel eine hohe Teilnahmequote aufweist.
Der Aktionstag selbst: Am Tag der Tage finden bayern- und bundesweit unzählige Aktionen zeitgleich statt.
Die Nachbereitung: In den Sozialen Medien werden die Aktionen mit Videos und Bildern noch einmal öffentlichkeitswirksam präsentiert. Betroffene werden erneut animiert, sich Hilfe zu suchen.
Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) Edelsbergstr. 10 80686 München
Thomas Baur Telefon: 089552735913 E-Mail-Adresse: info@lsgbayern.de
Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe, Suchtforschung und Beratung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an der LSG sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS gGmbH, das IFT Institut für Therapieforschung und auch der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e. V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention finanziert.
https://www.lsgbayern.de
Letzte Aktualisierung: 15.06.2026
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